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Olpe – “Der kleine Junge ist da”. So begann das Gespräch, welches der Einsatzsachbearbeiter auf der Olper Polizeileitstelle vor kurzem über den Notruf 110 entgegen nahm. Es handelte sich jedoch nicht um das glückliche Ende eines Vermisstenfalls, sondern um eine glückliche Großmutter die sich über die Geburt ihres Enkelkindes freute und sich schlicht verwählt hatte. Die alte Dame glaubte bis zum Schluss die freudige Nachricht einem Bekannten übermittelt zu haben und der Polizeibeamte ließ sie bis zum Schluss des Gesprächs auch in diesem Glauben.

 

Der Beamte der Leitstelle und ein weiterer Olper Polizist ließen es sich einige Tage später nicht nehmen, der Anruferin und den Eltern des kleinen Kai mit einem Polizeiteddy und einer CD des ungewöhnlichen Notrufs zu gratulieren. Mit Einverständnis der Beteiligte kann man sich den Notruf hier anhören:

 

 

Natürlich wurde der Irrtum der Dame nicht zum Anlass genommen, sie wegen Missbrauch von Notrufen anzuzeigen. Selbstverständlich wird auch das offensichtliche Verwählen bei Notrufen in anderen Fällen nicht strafrechtlich verfolgt.

Leider gibt es aber immer noch viele Fälle die mutwillig den Polizeinotruf 110 oder den Notruf 112 der Rettungsleitstelle anwählen und hierdurch verhindern, dass tatsächliche Notrufe in dieser Zeit nicht bearbeitet werden können. Notrufe können jedoch zurück verfolgt werden und der Missbrauch von Notrufen stellt eine Straftat dar.

 

Mehr zum richtigen Verhalten im Notfall finden Sie hier:

 

Quelle: Polizei Olpe

 


 

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06 4442 · 07 2 · # Sonntag, 17. Dezember 2017