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Baesweiler  – Der Schiedsrichter brach die Partie beim Stand von 1:0 für Baesweiler ab, die Polizei leitete Strafverfahren wegen Körperverletzung  ein. Das eine ist die sportliche Bilanz der Begegnung, die strafrechtliche wird außerhalb des Spielfeldes ausgetragen werden. Zu Beginn der Halbzeitpause in der Partie zwischen der Reservemannschaft des JSV Baesweiler und Hertha Mariadorf kam es nach Angaben von Zeugen zu einem Streit zwischen Spielern beider Mannschaften. Nach ersten Beschimpfungen wegen vorangegangener Fouls soll ein 35-jähriger Baesweiler Spieler einem 28-jährigen Hertha-Spieler mehrere Male mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Dabei erlitt der Hertha-Spieler eine stark blutende Verletzung.

 

Zwischen beiden Mannschaften entwickelte sich eine Keilerei. Andere Spieler und Betreuer wollten schlichten oder sich selbst an der Auseinandersetzung beteiligen. So klar und deutlich war das vor Ort nicht zu erkennen. Hierbei kam es zu weiteren Körperverletzungen. Dabei wurde der eben noch als mutmaßlicher Täter in Erscheinung getretene selber mit einer Holzlatte geschlagen. Dieser Schlag hinterließ jedoch keine nennenswerten Spuren. In dieser unübersichtlichen Phase brach der Schiedsrichter die Begegnung ab. Als die Polizei eintraf, duschten einige Hitzköpfe bereits. Aus den Einlassungen der Zeugen war kein verlässliches Bild zu erhalten, wer nun letztendlich für die Auseinandersetzung verantwortlich war.  Der Hertha – Spieler wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert. Er klagte über starke Kopfschmerzen. Die Polizei war mit drei Streifenwagen angerückt.

 

Quelle: Polizei Aachen

 


 

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06 1152 · 07 2 · # Samstag, 16. Dezember 2017