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Ist wohnen in BERGNEUSTADT bald LUXUS?

  • Grundsteuer B soll auf beispiellose 1.465 Punkte steigen + 67 Prozent!!
  • Rechnerisch spart ein Gummersbacher in einem Einfamilienhaus im Jahr 500 Euro Grundsteuer B im Vergleich zum Standort Bergneustadt 
  • FDP Bergneustadt fordert weiterhin eine Grundsteuer B-Bremse
  • FDP sieht die Belastungsgrenze für Bergneustädter erreicht…


Bergneustadt ist eine kreisangehörige Stadt im Bergischen Land rund 50 Kilometer östlich von Köln. Sie gehört zum Oberbergischen Kreis im nordrhein-westfälischen Regierungsbezirk Köln“, heißt es im offiziellen Wikipedia Eintrag zum idyllischen Städtchen im Oberbergischen. Die Idylle wir zurzeit gestört von einer drastischen Erhöhung der Grundsteuer B, die nahezu Deutschlandweit seines gleichen sucht. Egal ob Eigenheimbesitzer oder Mieter, die Grundsteuer B muss jeder zahlen. Im Oberbergischen Overath „bei Köln“ sollte 2015 der Hebesatz auf 1.029 Prozentpunkte steigen. Nach massiven Protesten der Bürger lenkte der Stadtrat ein und setzt den Satz auf 850 Prozent fest. Einsamer Spitzenreiter ist aber Bergneustadt. Dazu verfasste die FDP eine Pressemitteilung die wir im folgendem bei NEWS-on-Tour 1:1 abdrucken. HQ-Fotos: © ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Redaktionelle Fotoanfragen gerne telefonisch an 0171-6888777 oder per Email: cs@ntoi.de 

2015 war Bergneustadt bereits Spitzenreiter im Punkto Grundsteuer B!  Die TOP 3 waren: Bergneustadt (876 Punkte), Duisburg (855 Punkte), Overath (850 Punkte) und Datteln (825 Punkte). Nun soll die Grundsteuer B auf beispiellose 1.465 Punkte steigen + 67 Prozent

 

„FDP sieht die Belastungsgrenze für Bergneustädter erreicht“

Um die Finanzen der Stadt Bergneustadt stand es die letzten Jahrzehnte immer schlecht. Nun soll es nach dem Willen der Landes- und Bezirksregierung besonders intensiv an den Geldbeutel der Bergneustädter Bürger gehen. Als Kommune im Stärkungspakt muss Bergneustadt seinen defizitären Haushalt – wenn nicht anders möglich – über die „Volkssteuer“ (die Grundsteuer B) ausgleichen. Als führende Kommune bei den derzeit höchsten Hebesätzen im Hochsteuerland NRW muss Bergneustadt seinen Grundsteuer B-Satz von 876 Punkten auf 1.255 Punkte (+ 43 %) erhöhen. Diesen für alle Bürger unerträglichen und ungerechten Schritt werden die FDP Bergneustadt und die Fraktion der FDP im Stadtrat nicht mitgehen! Dass selbst die ursprünglich angesetzten 1.255 Punkte für den Haushaltsausgleich in 2016 nicht genügen werden, ist aufgrund geringerer Schlüsselzuweisungen des Landes und steigender Kosten für Asylbewerber schon jetzt absehbar.

Es werden nun beispiellose 1.465 Punkte (+ 67 %) eingeplant!!

Eine Steuerspirale ohne Ende! Die Nachbarkommunen Gummersbach, Reichshof und Drolshagen liegen mit ihren Grundsteuer B-Sätzen aktuell zwischen 460 und 530 Punkten. Wer beispielsweise in Gummersbach in einem neuerem Einfamilienhaus wohnt, spart derzeit bis zu 500,- € Grundsteuer im Jahr (abhängig vom Einheitswert). Viel Geld, gerade für junge Familien und Rentner. Die grundgesetzlich vorgegebene Gleichheit der Lebensbedingungen in Deutschland wird durch derart hohe Unterschiede bei der Grundsteuer B karikiert. Auch in Bergneustadt muss Wohnraum künftig bezahlbar bleiben – für Ortsansässige, potenzielle Neubürger und Investoren!

Die FDP Bergneustadt fordert weiterhin eine Grundsteuer B-Bremse. Ein entsprechender Antrag der Fraktion der FDP im NRW-Landtag wird zurzeit im zuständigen Ausschuss für Kommunalpolitik behandelt. Wir fordern SPD und Grüne im Rat auf, sich auf Landesebene nachhaltig für eine solche Bremse einzusetzen.

 

Quelle: FDP Bergneustadt

 

 

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06 2784 · 07 2 · # Mittwoch, 19. Juli 2017