Die Quadriga “Vierergespann” (lat. quattuor, vier) ist das künstlerische Hauptschmuckwerk auf dem Brandenburger Tor in 20 Meter Höhe. Von Christian Sasse – Auf einem Vierergespann bringt die Siegesgöttin Viktoria den Frieden in die Stadt. Auf Anweisung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II. wurde das Brandenburger Tor in den Jahren von 1789 bis 1793 nach Entwürfen von Carl Gotthard Langhans errichtet. Alle Bilder: © Christian Sasse alias ´Der Sasse´ Foto+TV Agentur NTOi.de – Redaktionelle Fotoanfragen gerne telefonisch an 0171-6888777 oder per Email: redaktion@news-on-tour.de

Das Brandenburger Tor in Berlin ist 20,3 Meter hoch, die Spitze der Quadriga reicht bis zu einer Höhe von etwa 26 Metern. Die Breite des Tores beträgt 62,5 und die Tiefe 11 Meter. Die Säulen sind 13,5 Meter hoch und haben an der Basis einen Durchmesser von 1,73 Meter. Die mittlere Durchfahrt hat eine Breite von 18 Fuß (5,65 m), die übrigen von 12 Fuß und 1 Zoll (3,80 m). 

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Warum heisst das Brandenburger Tor nicht Berliner Tor?


Die „einfachste Erklärung“ ist das es ist das Tor ist, durch das man nach Brandenburg kommt. Der Name der ehemals 18 Berliner Stadttore bezeichnete immer die Richtung, Gegend oder Stadt, die durch das Tor zu erreichen war.  Im Jahr 1734 wurde ein Vorgängerbau des Brandenburger Tor als Stadttor an der Straße nach Brandenburg an der Havel errichtet. Später wurde daraus dann das Brandenburger Tor.

Als in den Jahren von 1789 bis 1793 das Brandenburger Tor gebaut wurde, war dort tatsächlich die Stadtgrenze. Bei dem Brandenburger Tor handelte sich also ursprünglich um ein Stadttor in der zu dem Zeitpunkt noch existierenden Stadtmauer. Dort, wo heute die Straße des 17. Juni ist, verlief auch damals schon eine Handelsstraße. Und die führte Richtung Brandenburg/Havel. Daher der Name des Stadttores.

Das Brandenburger Tor ist das einzig erhaltene Tor in der Hauptstadt von zuletzt 18 Berliner Stadttoren. Das Brandenburger Tor ist eines der bekanntesten Berliner Wahrzeichen und nationales Symbol, mit dem viele wichtige geschichtliche Ereignisse des 19. und 20. Jahrhunderts verbunden sind. Nach starken Kriegszerstörungen wurde das Brandenburger Tor bis 1957 wiederaufgebaut. Eine umfassende, knapp zweijährige Sanierung fand bis 2002 durch die Stiftung Denkmalschutz Berlin statt. Heute wird das Tor vor allem als Symbol des freiheitlich-demokratischen, wiedervereinigten Deutschlands angesehen. Bis zum Fall des Eisernen Vorhangs stand es unmittelbar an der Grenze zwischen Ost- und West-Berlin und damit im Kalten Krieg an der Grenze zwischen dem Warschauer Pakt und der NATO.

 


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06 612 · 07 4 · # Sonntag, 20. Mai 2018