Vier Tage nach dem ersten Auswärtsspiel der Saison steht am Donnerstagabend 06.09.2018 um 19:00 Uhr das nächste Gastspiel für den VfL Gummersbach auf dem Programm. Archivbilder: © Christian Sasse alias ´Der Sasse´ Foto+TV Agentur NTOi.de – Redaktionelle Fotoanfragen gerne telefonisch an 0171-6888777 oder per Email: redaktion@news-on-tour.de

Am vorgezogenen vierten Spieltag der Handball Bundesliga empfängt der TBV Lemgo Lippe die Oberbergischen in der PHOENIX CONTACT arena.

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Mit der Niederlage gegen HC Erlangen im Gepäck reist der VfL Gummersbach als Außenseiter ins Lipperland. „Wir haben in Nürnberg viele Sachen falsch gemacht, obwohl Erlangen keine überragende Abwehr gestellt hat. Sie hatten einfach einen guten Torhüter, beziehungsweise wir haben zu schlecht geworfen“, gibt sich Alexander Becker selbstkritisch. „Wir haben auf jeden Fall eine Chance in Lemgo, aber dafür müssen wir einiges tun“, so  VfL-Kreisläufer Alexander Becker (Foto).


Im Vorfeld der Saison hat der TBV Lemgo Lippe einige Weichen für die Zukunft gestellt und setzt insbesondere auf Kontinuität im Mannschaftsumfeld. Die Lemgoer verlängerten die Verträge von Trainer Florian Kehrmann (Foto) und den beiden Geschäftsführer Ulrich Kaltenborn und Jörg Zereike.

Der neue Namenszusatz „Lippe“ soll zudem eine stärkere Bindung zur gesamten Region repräsentieren. „Schon im letzten Jahr hat Lemgo eine absolut solide Saison gespielt und sich deutlich stabilisiert, nachdem sie im Jahr davor knapp dem Abstieg entkommen sind“, analysiert Becker die Entwicklung der Lemgoer.

„Sie haben eine gute Mischung in der Truppe mit einigen erfahrenen und ein paar jungen Spielern, die sehr viel Talent haben. Deshalb glaube ich, dass die Mannschaft in diesem Jahr wieder eine ähnliche Saison spielen wird wie in der letzten“, prognostiziert der Kreisläufer.

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Traditionell gesehen erwartet die Zuschauer in Lemgo gegen Gummersbach stets ein spannendes und enges Spiel, das nicht zuletzt häufig erst in den letzten Minuten entschieden wird. Auch in der letzten Saison bei der 27:29-Niederlage war der Ausgang der Partie nach einem zwischenzeitlichen Acht-Tore-Rückstand bis zum Schluss offen, ehe sich Simon Ernst verletzte und die Aufholjagd der Gummersbacher ohne zählbare Belohnung blieb.

„Gerade zu Hause ist Lemgo schwer zu spielen“, weiß Becker. Vor allem im Hinblick auf die Partie in Erlangen, die unter ähnlichen Vorzeichen stand wie die Aufgabe in Lemgo, müsse die Mannschaft anders auftreten. „Wir müssen in der Abwehr deutlich stabiler stehen, so wie wir es gegen Hannover gemacht haben, und vorne abgeklärter spielen“, hebt Becker die Stellschrauben hervor, an denen der VfL bis Donnerstag arbeiten will.

Einen entscheidenden Aspekt könnte die Fitness der beiden Teams spielen, wobei die längere Pause bis zum Lemgo-Spiel für den VfL spricht. Für die Gäste ist es die dritte Partie der Saison, während der TBV gegen Gummersbach bereits sein viertes Saisonspiel bestreiten wird. Für den TBV Lemgo Lippe steht zuvor am heutigen Abend noch ein Gastspiel beim THW Kiel an, bevor 48 Stunden später der VfL Gummersbach zu Gast ist.

Entsprechend blickt Becker optimistisch auf die Partie: „Ich denke wie vor jedem Spiel. Egal, wo man spielt, gibt es immer eine Chance. Die Liga ist so ausgeglichen, dass am Donnerstag für uns auf jeden Fall etwas drin ist!“

Quelle: VfL Gummersbach

 


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06 926 · 07 2 · # Freitag, 14. Dezember 2018