Wegen diverser Verstöße gegen technische Bestimmungen im Fahrgastverkehr haben Polizisten der Stadt Köln am Mittwochvormittag 21.11.2018 einen in Serbien zugelassenen Reisebus stillgelegt. Zusammen mit Beamten des Zolls kontrollierten Polizisten des Verkehrsdienstes Köln gegen 10:00 Uhr mehrere Fahrzeuge auf dem Fernbusbahnhof am Flughafen Köln/Bonn. Symbolbild: © Foto+TV Agentur NTOi.de

Dabei stellten die Uniformierten fest, dass die beiden Fahrer des betroffenen Reisebusses nicht alle nötigen Dokumente und Ausweise vorlegen konnten. Als besonders gefährlich stuften die Polizisten aber eine technische Veränderung an der Tankanlage des Omnibusses ein. Hier waren zusätzliche Dieseltanks unfachmännisch in das Kraftstoffsystem des Fahrzeugs eingebunden. Besonders brisant dabei war, dass die Plastikbehälter lediglich mit Gummis, Kabelbindern und Klebeband an der Karosserie fixiert waren.

Zudem waren die zusätzlich verbauten Kraftstoffleitungen nicht dicht, so dass sich Diesellachen im Motorraum gebildet hatten. Da aus Sicht der Einsatzkräfte infolgedessen akute Brandgefahr bestand, forderten sie alle Fahrgäste auf, den Bus umgehend zu verlassen. Sie mussten ihre Fahrt mit anderen Verkehrsmitteln fortsetzen. Ein Sachverständiger begutachtete wenig später das beanstandete Fahrzeug und bestätigte die Einschätzung der Polizisten.

Zusätzlich stellte der Gutachter mehrere Rahmenbrüche an der Karosserie, erhebliche Defekte an der Bremsanlage und Schäden an den Spurstangenköpfen fest. Die Polizisten fertigten zu den festgestellten Verstößen entsprechende Anzeigen. Die beiden Busfahrer und der Unternehmer müssen jetzt mit empfindlichen Geldbußen rechnen.

Quelle: Polizeipräsidium Köln

 

 


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06 285 · 07 2 · # Mittwoch, 19. Dezember 2018