Zum Jahresabschluss hat der VfL Gummersbach am 19. Spieltag der Handball-Bundesliga eine denkbar knappe Niederlage einstecken müssen. In der mit 6.200 Zuschauern ausverkauften Porsche-Arena verloren die Gummersbacher mit 30:31 (10:14) gegen den TVB 1898 Stuttgart. Nach einer schwachen ersten Halbzeit bündelten die Profis des VfL im zweiten Durchgang noch einmal alle Kräfte und sah in einer hart geführten Partie zwischenzeitlich wie die Siegermannschaft aus. Den längeren Atem hatten schlussendlich jedoch die Stuttgarter, die in der Endphase die abgezocktere Mannschaft waren. Archivbilder: © Christian Sasse alias ´Der Sasse´ Foto+TV Agentur NTOi.de – Redaktionelle Fotoanfragen gerne telefonisch an 0171-6888777 oder per Email: redaktion@news-on-tour.de

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In einer fahrigen Anfangsphase fanden zunächst die Gummersbacher besser in die Partie. Durch Tore von Pouya Norouzi und Ivan Martinovic nach eigener Balleroberung ging der VfL in der dritten Minute mit 2:0 in Führung. Danach häuften sich Passfehler und Fehlwürfe auf Seiten der Gäste, die die Stuttgarter auch trotz Unterzahl zum 2:2-Ausgleich in der siebten Minute zu nutzen wussten. Die Stuttgarter schalteten nun einen Gang höher, während die Gummersbacher insbesondere im Rückzugsverhalten Nachlässigkeiten aufwiesen. In der zehnten Minute erlitt Ivan Martinovic beim Stand von 3:4 zudem einen Schlag ins Gesicht und musste mit einer Gehirnerschütterung ausgewechselt werden.

Die Stuttgarter übernahmen in dieser Phase bereits die Kontrolle über das Spielgeschehen. Vor allem die schnellen Antritte von Dominik Weiß bekam die Hintermannschaft der Oberbergischen nicht in den Griff. Fünf der sieben Treffer des Heimteams beim Stand von 4:7 in der 16. Minute erzielte der TVB-Rückraumshooter. Vorne bissen sich die Gummersbacher dagegen die Zähne an Jogi Bitter aus. Dieser hatte nach 21 Minuten bereits neun Paraden zu verzeichnen. In der der 22. und 23. Minute gelang es Tobias Schröter erstmals den Stuttgarter Keeper von außen zu überwinden. Durch seine beiden Treffer kam der VfL auf 8:10 heran. Die Schlussminuten des ersten Durchgangs gehörten wiederum den Stuttgartern, die auf fünf Tore davonzogen, ehe Moritz Preuß den 10:14-Halbzeitstand in der 30. Minute besorgte.

Aus der Halbzeitpause kam der VfL mit neuem Elan und einer wesentlich konzentrierteren Vorstellung als vor dem Seitenwechsel. Nach dem 15. Stuttgarter Treffer durch Weiß in der 31. Minute (10:15), schlugen die Oberbergischen mit vier Toren in Folge zurück. Marvin Sommer erzielte in der 35. Minute nach langem Pass von VfL-Torhüter Matthias Puhle das 14:15. Zudem zeigten die Schiedsrichter Michael Schweikardt die rote Karte, nachdem dieser Puhle beim Siebenmeter-Wurf am Kopf getroffen hatte. Den Gummersbachern gelang es dagegen den Schwung weiter zu transportieren und die aufkeimende Verunsicherung des Gegners zu nutzen. So besorgte Sommer in der 36. Minute den 16:16-Ausgleich per Wurf ins leere Tor der Stuttgarter. Der VfL agierte nun sicherer und zielstrebiger. Auch in der Defensive wurden die Gäste aufmerksamer. Einen Passfehler der Heimmannschaft nutzte Schröter in der 39. Minute zur ersten Gummersbacher Führung seit der dritten Minute (18:17).

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06 621 · 07 2 · # Sonntag, 19. Mai 2019