Eine Verlustanzeige führte zur Festnahme eines 32-jährigen Mannes aus Bochum. Der senegalesische Staatsangehörige hatte sich mit einem verfälschten Ausweisdokument legitimiert. Auf Grund des Verdachts des unerlaubten Aufenthaltes wurde der Mann festgenommen. Mit seiner Festnahme hatte der Mann offensichtlich nicht gerechnet, als er die Wache der Bundespolizei im Essener Hauptbahnhof betrat. Symbolbild: © Foto+TV Agentur NTOi.de

Auf Englisch erklärte der Mann den Bundespolizisten, dass er eine Verlustanzeige aufgeben wolle. Er hatte nach eigenen Angaben seine italienische Identitätskarte, Führerschein und Krankenkassenkarte verloren.

Seinen Reisepass hatte der Senegalese jedoch dabei. Bei der Überprüfung des Dokumentes stellten Bundespolizisten fest, dass das Geburtsdatum und weitere Daten in dem Reisepass verfälscht wurden. In dem Ausweisdokument war der Mann durch die Manipulation plötzlich 10 Jahre jünger.

Zudem stellte sich heraus, dass der 32-Jährige sich unerlaubt im Bundesgebiet aufhält. Nach Rücksprache mit der Essener Ausländerbehörde wurde der Mann erkennungsdienstlich behandelt und anschließend an einen Mitarbeiter der Ausländerbehörde übergeben.

Die Bundespolizei leitete gegen den Senegalesen ein Strafverfahren wegen unerlaubten Aufenthaltes und Urkundenfälschung ein.

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin / Bundespolizeiinspektion Dortmund

 


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06 379 · 07 13 · # Mittwoch, 20. März 2019