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Am 14. Spieltag der 2. HBL hat der VfL Gummersbach seinen sechsten Heimsieg in Folge eingefahren und bleibt damit in der SCHWALBE arena weiterhin ungeschlagen. Gegen den HC Elbflorenz 2006 gewannen die Oberbergischen nach einem hart umkämpften Spiel mit 31:27 (13:12). Vor 2.610 Zuschauern präsentierten sich die Gummersbacher in der Anfangsphase noch zu vorsichtig, übernahmen dann aber im zweiten Durchgang mit der nötigen Bissigkeit die Spielkontrolle. Dabei hatten sie es mit den Dresdenern mit einem robusten Gegner zu tun, der die Hausherren bis zuletzt forderte. Alle Bilder: © Christian Sasse alias ´Der Sasse´ Foto+TV Agentur NTOi.de – Redaktionelle Fotoanfragen gerne telefonisch an 0171-6888777 oder per Email: redaktion@news-on-tour.de ( Foto zeigt Marvin Sommer)

 


Handballstadt Gummersbach / Schwalbe Arena, die Spielstätte des VfL Gummersbach kurz nach dem Einlass

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In den ersten Spielminuten deutete alles auf einen zähen Beginn der Partie hin, denn der VfL Gummersbach um Trainer Torge Greve (Foto) war nach der Niederlage zuletzt in Bietigheim in erster Linie auf Stabilität aus. Entsprechend vorsichtig gestalteten sich auch die ersten Angriffsbemühungen. Beim 2:1 durch Alexander Hermann in der vierten Minute führte der VfL zwar, jedoch ließen die Gummersbacher im Angriff zu Beginn zu viele Möglichkeiten ungenutzt, so dass die Gäste aus Dresden besser in die Begegnung fanden und den Spielstand drehten (3:5, 9. Minute). Nun kamen jedoch auch die Hausherren offensiv in Schwung und zeigten klarere Gegenwehr in der Defensive.

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Zwei Tore durch Marvin Sommer und Alexander Becker nach vorherigem Ballgewinn in der Abwehr durch Tin Kontrec stellten den Gleichstand wieder her (5:5, 10. Minute). Spätestens nachdem eine Minute später Hermann zum zweiten Mal mit einer Zeitstrafe bedacht wurde und der VfL kurz darauf anderthalb Minuten lang gar nur mit vier Feldspielern auf der Platte stand, war auch das Publikum unterstützend zur Stelle, die den nun offensichtlichen Einsatzwillen der Heimmannschaft mit Applaus bedachten.

 


Es folgte eine Phase, in der sich die beiden Mannschaften nicht viel herschenkten und sich insbesondere die Deckungsreihen durch gesunde Aggressivität auszeichneten. Nach dem erneuten 6:6-Ausgleich für den VfL durch Janko Bozovic sorgte Sommer per Siebenmeter in der 16. Minute für die 7:6-Führung der Gastgeber. Die Gummersbacher präsentierten sich offensiv stabiler, auch wenn sich noch immer die ein oder andere vermeidbare Fahrkarte ins Angriffsspiel mischte. So blieb es über das 10:10 (26. Minute) und das 12:12 (28. Minute) bis zum Ende der ersten Halbzeit eng. Durch einen schönen Pass von Tobias Schröter an den Kreis zu Jonas Stüber, der den Ball in der 29. Minute im Tor der Dresdener unterbrachte, gelang es dem VfL mit einer hauchdünnen 13:12-Führung in die Halbzeit zu gehen.

 


2.610 Zuschauer in der Schwalbe Arena in Gummersbach

 


Nach dem Seitenwechsel war es dann Schröter selbst, der nach tollem Anspiel des engagierten Pierre Busch den ersten Treffer im zweiten Durchgang erzielte (14:12, 31. Minute). Doch auch der HC Elbflorenz spielte weiterhin mutig auf und ließ sich nicht abschütteln. In Minute 36 gelang ihnen abermals der Ausgleich zum 15:15, doch VfL-Neuzugang Alexander Weck, der bei seinem Heimdebüt gleich sechs Treffer beisteuerte, setzte mit einem strammen Wurf aus neun Metern prompt das Tor zum 16:15 entgegen (37. Minute).

Vor dem eigenen Tor zahlte sich zudem die körperbetonte Abwehrarbeit der Oberbergischen nun mehr und mehr aus. So zwang der VfL Dresden in der 38. Minute zum schnellen Abschluss am Tor vorbei und setzte mit dem 17:15 durch Sommer nach (39. Minute). Den dritten VfL-Treffer in Folge verwandelte eine Minute später Stüber zum 18:15, wodurch sich die Hausherren erstmals etwas absetzen konnten.

 


Neuzugang Alexeander Weck “am Ball” hatte seinen ersten Einsatz in der Schwalbe Arena. Den Drei-Tore-Vorsprung wahrte der VfL auch bis zum Anbruch der Schlussviertelstunde (20:17). Nach vier Minuten ohne Tor auf beiden Seiten konnte Fynn Herzig für sein Team gar einen weiteren Treffer zum 21:17 drauflegen (49. Minute). Während die Gummersbacher den Rückhalt im eigenen Defensivverhalten fanden, münzten sie das Stück für Stück wiedergewonnene Selbstvertrauen vorne in Torerfolge um.

In der 53. Minute profitierte erneut Stüber von Wecks Anspiel. Mit seinem fünften von sechs Treffern im Spiel vollstreckte er zum 25:20. Auch die letzten Minuten blieben sicher in Gummersbacher Hand. Dabei traf Becker gleich zwei Mal ins leere Tor, erst in der 55. Minute zum 26:21 und schließlich in der 58. Minute zum 29:24. Für den Schlusspunkt sorgte noch einmal Stüber mit dem 31:26, ehe die Partie beim Stand von 31:27 abgepfiffen wurde.

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06 883 · 07 2 · # Samstag, 14. Dezember 2019