Die Gäste aus Ludwigshafen waren im ersten Sonntagsheimspiel des VfL Gummersbach am 18.02.2018 in der Schwalbe Arena in Oberbergs Kreisstadt bis zur letzten Minute chancenlos. Von Christian Sasse – Ein starker VfL Schlussmann und ein hellwaches Feldteam ließen keine Frage offen, wer das Spiel dominierte. Mit 31:26 (17:11) endete die Partie. Ex-Nationalhüter Carsten Lichtlein (Foto) hatte seinen Kasten im Griff. Mit 13 Paraden gab er den seinen Mannschaftskollegen den richtigen Rückhalt. Nationalspieler Simon Ernst bot den Handballfans ein grandioses Comeback und netzte insgesamt achtmal ins gegnerische Netz. Alle Bilder/Videos: © Christian Sasse alias ´Der Sasse´ Foto+TV Agentur NTOi.de – Redaktionelle Fotoanfragen gerne telefonisch an 0171-6888777 oder per Email: redaktion@news-on-tour.de

Nach sechs Niederlagen in Folge gelingt dem VfL Gummersbach am 21. Spieltag der Handball Bundesliga der erhoffte Befreiungsschlag. Mit 31:26 (17:11) trennt sich das Team von Trainer Denis Bahtijarevic von den Eulen Ludwigshafen und fährt damit zwei ganz wichtige Zähler ein, um sich weiterhin von den Abstiegsrängen zu distanzieren.

 


Die Abwehr des VfL Gummersbach stand bis auf kleine Ausnahmen. Die Eulen Ludwigshafen konnten einem schon leid tun. Seit 14! Spielen sind sie sieglos von der Platte gegangen.

 


Die 3.626 Zuschauer in der SCHWALBE arena in Gummersbach sahen am Sonntagmittag einen ungefährdeten, wenn auch nicht immer souveränen Sieg der Gastgeber. Nach den Misserfolgen der vergangenen Wochen herrschte in den Reihen des VfL Gummersbacher vor der Partie der unbedingte Wille, das Heimspiel gegen die Eulen für sich zu entscheiden. Dementsprechend legte der VfL von Beginn die entsprechende Körpersprache an den Tag, um den Kampf gegen den abstiegsbedrohten Gegner aus Ludwigshafen anzunehmen.

Beide Abwehrreihen packten gleich zu Anfang aggressiv zu, so dass der VfL Gummersbach bis zur 4. und Die Eulen gar bis zur 9. Minute (2:1) torlos blieben. Von der Unterstützung der Fans beflügelt agierte der VfL in der Defensive hellwach und konnte sich zudem auf den Rückhalt von Torwart Carsten Lichtlein, der in der 8. Minute bereits seine vierte Parade des Spiels aufwies, verlassen.

Vorne nutzte der VfL durch sicheres Passspiel und das kluge Einsetzten der beiden Außen, Tobias Schröter und Marvin Sommer, die sich bietenden Gelegenheiten in der kompakten Defensive der Eulen Lücken zu reißen. Beim Stand von 5:3 (12. Minute) reagierte Schröter blitzschnell und kam per Tempogegenstoß zum Torerfolg. Nach einer Schwächephase, in der die Nervosität und auch der Druck, der auf den Oberbergischen lastete, kurzzeitig durchblitzten, setzten die Gummersbacher dem Spiel ihren Stempel auf.

 


Kai Dippe im Zweikampf mit Moritz Preuss. Der Kreisläufer konnte in dieser Partie sieben Tore verbuchen. Ab der 15. Minute (7:7) setzte sich der VfL Gummersbach Tor um Tor von der Gastmannschaft ab und bekam immer mehr Ruhe ins eigene Angriffsspiel. Gerade die Eroberung von Bällen funktionierte in dieser Phase ausgezeichnet. In der 25. Minute fing Simon Ernst einen Pass der Ludwigshafener selbst ab und netzte den Konter zum 14:9 ein. Auch den letzten Treffer vor dem Seitenwechsel zum 17:11-Halbzeitstand erzielte der bärenstarke VfL-Kapitän (30. Minute).

 


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06 1385 · 07 2 · # Dienstag, 24. April 2018