(Seite 02 von 02)


Insbesondere Kapitän  Drago Vukovic war es nun, der sein Team wieder in die richtigen Bahnen lenkte und die notwendige Coolness in die Aktionen der Gummersbacher brachte. Auf den erneuten Ausgleich durch Florian Baumgärtner zum 11:11 (26. Minute) folgte auch das 12:12 durch Tempogegenstoßtreffer von Marvin Sommer (27. Minute). Bis zum Pausenpfiff blieb es knapp, als Sommer noch einmal Nervenstärke bewies und seinen Siebenmeter zum 13:14-Halbzeitstand verwandelte (30. Minute).

Nach dem Seitenwechsel kamen die Bietigheimer trotz Unterzahl gestärkt aus der Kabine. Nach zwei Fehlwürfen auf Gummersbacher Seite vereitelte Lichtlein die Chance der SG per Siebenmeter mit vier Toren in Führung zu gehen (13:16, 33. Minute). Nur eine Minute später machten es die Hausherren jedoch – auch durch eine doppelte Unterzahl der Gummersbacher begünstigt – besser (13:17). Das erste Lebenszeichen der Gummersbacher auf der Anzeigetafel besorgte Zhukov in der 36. Minute mit dem 14:17. Eine Minute später legte Eirik Köpp einen sehenswerten Treffer zum 15:17 nach. Während der VfL zu verkrampft agierte und die Abstiegsangst deutlich zu spüren war, spielten die Bietigheimer deutlich befreiter auf und setzten sich so erneut mit vier Treffern ab (16:20, 43. Minute).

 


Die Oberbergischen zeigten auch in dieser Situation Moral und kämpften sich immer wieder auf zwei Tore heran (19:21, 48. Minute), ehe erstmalig in der zweiten Halbzeit der Anschlusstreffer fiel. Zum 21:22 traf Moritz Preuß in Minute 51. Mit einer unbändigen Willensleistung legte Zhukov mit dem 22:22 nach (53. Minute). Eine Parade von Lichtlein nur wenige Sekunden später brachte den Gästeblock zum Beben. Mit dem allerersten Gummersbacher Führungstreffer zum 23:22 drehte Pouya Norouzi Nezhad (Foto) erstmals die Partie zugunsten der Gäste. Die letzten Minuten wurden zum reinen Nervenspiel. Nach dem 24:24-Ausgleich der Bietigheimer folgte die erneute Führung durch Preuß (25:24, 58. Minute). Nach dem erneuten Ausgleich der Bietigheimer (25:25, 59. Minute) hatten die Hausherren sogar noch die Chance das Spiel für sich zu entscheiden. Die Chance vergab die SG jedoch und so blieb es bei dem Endstand von 25:25, der den Abstieg beider Mannschaften besiegelte.

Auf hochdramatische Art muss der VfL trotz kämpferischer Energieleistung und erstklassigen Fans, die zunächst auf dem Weg nach Bietigheim und dann in der ausverkauften EgeTrans Arena für Gänsehaut-Atmosphäre sorgten, den ersten Abstieg der Vereinsgeschichte hinnehmen.

Quelle: VfL Gummersbach 

 

 


Weitere Beiträge aus unserem Archiv bei NEWS-on-Tour...

 






06 845 · 07 10 · # Sonntag, 16. Juni 2019