TBV Lemgo-Lippe Trainer Florian Kehrmann (Foto) sah man in der ersten Halbzeit den Spielstand seiner Jungs im Gesicht an! Der VfL Gummersbach behält seine Pole Position im Kampf um den Klassenerhalt. Alle Bilder/Videos: © Christian Sasse alias ´Der Sasse´ Foto+TV Agentur NTOi.de – Redaktionelle Fotoanfragen gerne telefonisch an 0171-6888777 oder per Email: redaktion@news-on-tour.de

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In einem hochemotionalen und verrückten Spiel gewann der Bundesliga-Dino vor 3.623 Zuschauern in der SCHWALBE arena in Gummersbach am 30. Spieltag der Handball-Bundesliga mit 25:19 (14:7) gegen den TBV Lemgo Lippe. Nach bravourösen ersten 40 Minuten erlaubte sich der VfL zwar eine Schwächephase und verpasste ein noch höheres Ergebnis, was aber die Leistung der Hausherren nicht schmälern soll, die nach dem Sieg von Bietigheim gegen Hannover am vergangenen Donnerstag erstmals deutlich unter Druck standen.

 


Die Partie erwischte einen fulminanten Auftakt. Von der ersten Minute an zeigte der VfL Gummersbach Biss und legte seine volle Energie in das Spiel. Direkt den ersten Angriff der Lemgoer fingen die Gummersbacher in der Abwehr ab. Marvin Sommer nutzte den Tempogegenstoß zum 1:0 für die Hausherren (2. Minute). Gleich auf Betriebstemperatur wurden die Oberbergischen von den eigenen Fans nach vorne gepeitscht, während die Defensive sicher stand und den TBV zu Fehlern zwang. Beim 4:2 durch Tobias Schröter in Minute acht schienen die Gummersbacher erstmals das Spielgeschehen unter Kontrolle zu nehmen, als ihnen ein erneuter Ballgewinn in der Abwehr gelang. Schon auf dem Weg nach vorne verlor Stanlislav Zhukov den Ball jedoch wieder.

 


Beim erneuten Umschalten auf Rückzug prallte Alexander Becker in seinen Gegenspieler Isaias Guardiola und sah dafür die rote Karte (8. Minute). Davon zunächst verunsichert glich der TBV Lemgo zwei Minuten später zum 4:4 aus. Zudem verletzte sich im folgenden Angriff Fynn Herzig, der zunächst durch Pouya Norouzi ersetzt werden musste (10. Minute).

 


Auf der Platte ging es derweil mit hohem Tempo und zwei aggressiv aufspielenden Teams weiter. Insbesondere der VfL präsentierte sich richtig stark. Mit dem Rückhalt durch Keeper Carsten Lichtlein (Foto) gewann die Heimmannschaft wieder die Oberhand. Hinten stabil und vorne mit Einsatz und Leidenschaft lautete das Rezept der Gummersbacher. Einen 4:0-Lauf finalisierte Florian Baumgärtner per Gewaltwurf in der 20. Minute zur 8:4-Führung für sein Team. Zwar schmolz der Spielstand in der 24. Minute noch einmal auf 9:7 an, der Teamspirit und der Willen der Mannschaft von Coach Torge Greve war jedoch weiter ungebrochen.

Die bombenfeste Defensive ließ bis zur Halbzeitpause keinen Gegentreffer mehr zu, während Norouzi den Spielaufbau organisierte und sich Spieler aller Mannschaftsteile vorne in Szene setzten. Mit dem lautstarken Rückhalt der Zuschauer im Rücken spielten sich die Blau-Weißen regelrecht in einen Rausch und trafen fünf Mal in Folge. Mit dem letzten Treffer durch den wieder eingewechselten Fynn Herzig in der 30. Minute beendete der VfL seine sicherlich beste erste Halbzeit der aktuellen Spielzeit mit einem Sieben-Tore-Vorsprung (14:7).

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06 1490 · 07 3 · # Dienstag, 25. Juni 2019